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Schon immer der kleinste Hund der Welt und heute auch der ultimative Wohnungshund.
Obwohl man Mexiko als sein Ursprungsland ansieht, behaupten die Paläontologen, dass es in Mexiko vor der Eroberung durch die Spanier keine Hunde gegeben habe. Sicher ist lediglich, dass der Chihuahua den Namen einer mexikanischen Provinz trägt. Vermutlich waren die winzigen Temperamentsbündel einst die heiligen Hunde der Tolteken und Azteken und lebten vor ihrer Domestizierung in Freiheit.
Aber trotz der Tatsache, dass der Chihuahua äußerlich sehr zerbrechlich wirkt, ist er doch ein kompakter Hund, der niemals ängstlich oder verweichlicht, sondern flink, aufmerksam und sehr mutig sein sollte. Anderen Hunden tritt er mit dem Selbstbewusstsein einer Dogge entgegen und muss deshalb gut beaufsichtigt werden. Der Chihuahua ist ganz allein dafür da geliebt und verwöhnt zu werden, man sollte ihn aber wie jeden Hund behandeln und nicht in Watte packen.
Ein Chihuahua hängt sehr an seinen Menschen und verzweifelt, wenn er von irgendwelchen Unternehmungen ausgeschlossen wird. Er ist sehr intelligent und gelehrig. Chihuahuas gibt es in einer langhaarigen und einer kurzhaarigen Variante. Alle Farben in allen möglichen Farbkombinationen sind zulässig. Mit Merlefarben wird aufgrund ihrer negativen Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit in unserem Verband nicht gezüchtet.
Chihuahuas gibt es zwischen 500 g und 3 kg Gewicht, wobei ein Gewicht zwischen 1,5 und 2,5 kg den Vorzug haben sollte. Die Widerristhöhe sollte 23 cm nicht überschreiten. Chihuahuas sind sehr robust und kaum krankheitsanfällig. Kälte und Feuchtigkeit mag er nicht. Chihuahuas können sehr alt werden, 17 Jahre alte Chihuahuas sind keine Seltenheit. Natürlich kann man ihn aufgrund seiner Größe fast überall hin mitnehmen.
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